Amadeu-Antonio Stiftung zeigt mit Broschüre antidemokratische Einstellung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder der AfD Leverkusen,

nachfolgend erhalten Sie eine Stellungnahme, die in Zusammenarbeit mit der Landtagsfraktion NRW, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Andreas Keith und dem KV Leverkusen veröffentlicht wurde:

 

"Amadeu-Antonio Stiftung zeigt mit Broschüre antidemokratische Einstellung

Eine von der Amadeu-Antonio Stiftung herausgegebene und von der Familienministerin Giffey unterstützte Broschüre namens „Ene, mene, muh – und raus bist du“ zum Thema Früherkennung von rechtsradikalen Familienstrukturen sorgt für Empörung. In dem Heftchen werden Kita-Mitarbeiterinnen angeleitet, rechte Strukturen früh zu erkennen und mit den Kindern entsprechend umzugehen. Die Broschüre, welche laut eigener Aussage die demokratische Erziehung der Kinder fördern will und Vorurteile abbauen möchte, schürt diese selbst. Unter der Rubrik »Kinder aus völkischen Elternhäusern« findet man folgenden Eintrag:

„In einer Kita fallen zwei Geschwister auf, die besonders zurückhaltend sind und wenig von zu
Hause, z.B. vom Wochenende, erzählen. So verhalten sie sich im Morgenkreis zum Wochenbeginn
schweigsam und passiv. Gleichzeitig gibt es keine sogenannten Disziplinprobleme, diese
Kinder scheinen besonders ‚gut zu spuren‘. Außerdem sind traditionelle Geschlechterrollen
in den Erziehungsstilen erkennbar: Das Mädchen trägt Kleider und Zöpfe, es wird zu Hause
zu Haus- und Handarbeiten angeleitet, der Junge wird stark körperlich gefordert und gedrillt.
Beide kommen häufig am Morgen in die Einrichtung, nachdem sie bereits einen 1,5-km-Lauf
absolviert haben.“

In solchen Fällen rät die Broschüre zu einem Elterngespräch, indem den Eltern vermittelt werden soll, „inwiefern autoritäre und geschlechterstereotype Erziehungsstile die vielfältigen Möglichkeiten von Kindern einschränken und Entwicklungen erschweren.“ Damit nicht genug, den Kindern wird zur Prävention „Angebote der Vielfalt- und Demokratiepädagogik“ gemacht.

Ein weiterer Fall wird dadurch aufgemacht, dass ein Junge in der Kita mit lackierten Nägeln nach Hause kommt. Die Mutter macht sich daraufhin Sorgen und nennt Begriffe wie „Frühsexualisierung“ und „Genderquatsch“ gegenüber einer Kita-Mitarbeiterin. Dies seien laut Broschüre Hinweise, dass die Mutter sich in rechten und antifeministischen Kreisen aufhielte. Hier hat die Broschüre ebenfalls Hilfestellung gegen die aufmüpfige Mutter:

„Die Wortwahl der Mutter gibt Grund zu der Annahme, dass diese sich im Kontext (neu-)rechter oder fundamentalistischer Ideologien verortet oder bewegt. Daher wäre es gut, darauf vorbereitet zu sein, dass das Gespräch durchaus kontrovers verlaufen kann. Wichtig ist es, das Kindeswohl und das damit verbundene Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit als Ziel des Gespräches im Blick zu behalten.“

Im Ganzen gesehen, ist diese Broschüre eine Klatsche für Eltern, die gegen die linksgedrillte Gesellschaft und Erziehung in Kitas Stellung beziehen. Möchte man der Amadeu-Antonio Stiftung Glauben schenken, so sollten alle Kinder von staatlichen Mitarbeitern erzogen werden, als von den eigenen Eltern, die hier als potentielle Gefahr tituliert werden. Die Versuche, den Eltern die eigene Meinung aufzuzwingen ist ein Skandal. Noch mehr ein Skandal ist allerdings, dass die Familienministerin Giffey die Broschüre verteidigt und dass die linke Amadeu-Antonio Stiftung überhaupt Fördergelder hierfür erhält. Realität und Anspruch klaffen hier weit auseinander. Wenn die Amadeu-Antonio Stiftung für mehr Demokratie wirbt, stattdessen Praktiken einführen will, die an Deutschlands dunkle Zeiten der DDR erinnern, weiß man, dass in Deutschland vieles falsch läuft und die Mittel der Stiftung am besten schon heute auf null gekürzt werden sollten. 
Dafür streiten wir jeden Tag."

Haben Sie selbst Themen, die Ihnen auf der Seele brennen? Gerne können Sie uns darüber informieren oder eigene Texte verfassen und uns zusenden!

Mit freundlichen Grüßen
Yannick Noé

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